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Isogai - intensiv und meditativ

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Was ist Isogai®

„Isogai®-Dynamic-Therapy“ ist eine aus Japan stammende Körpertherapie, die in der Mitte des letzten Jahrhunderts von Dr. Kimiyoshi Isogai entwickelt wurde.

Die Grundannahme der „Isogai®-Dynamic-Therapy“ war die Idee einer ausgewogenen Körperstatik. Voraussetzung für eine ausgewogene Körperstatik ist ein ausgewogenes Fundament. Das Fundament unserer Wirbelsäule ist das Becken, auf welchem die Wirbelsäule ruht.

Ist das Becken ausgewogen und entspannt, steht die Wirbelsäule in ihrer natürlichen Kurvatur auf diesem Fundament. Die Wirbel stehen optimal übereinander und die Bandscheiben werden nicht einseitig belastet. Die Wahrscheinlichkeit für Bandscheibenprobleme und Rückenschmerzen ist auf ein Minimum reduziert. Aufgrund einer ausgewogenen Statik der Wirbelsäule kann der entspannte Oberkörper ebenfalls eine optimale Position finden und das Risiko einer einseitigen Überlastung mit der Folge von Verspannungen und Verletzungen ist geringer.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die neurale Versorgung unseres Körpers. Durch die Wirbelsäule verlaufen die Spinalnerven. Diese Nerven treten seitlich der Wirbelkörper paarweise aus. Bei einer ausgewogenen Körperstatik ist die neurale Versorgung des gesamten Körpers ebenfalls ausgewogen. Die Funktionen der Organe werden dadurch optimiert. Gleiches gilt für den Blutkreislauf, den Stoffwechsel, usw. Kurzum, sämtliche Körperfunktionen befinden sich in einem optimalen ausgewogenen Zustand und sind voll funktionstüchtig. Die Wahrscheinlichkeit für Organstörungen ist reduziert und das Immunsystem optimiert.

Voraussetzung für ein ausgewogenes Fundament sind die Tragsäulen. Im Falle des Beckens sind das unsere Beine. Auch hier ist die optimale Position der Beine entscheidend. Die optimale Position ist gegeben, wenn die Beine gleich lang sind und die Winkel der Hüftgelenke ausgewogen sind. Daraus ergibt sich eine optimale Traglinie der Beine, welche ja das gesamte Körpergewicht tragen müssen. Befinden sich die Beine in diesem Zustand, wirkt sich das nach oben über das Becken, der Wirbelsäule bis zum Scheitel positiv aus. Das Gleiche gilt für die andere Richtung, vom Hüftgelenk, über die Kniegelenke zu den Fußgelenken. Die neurale Versorgung ist ausgewogen und die Gelenke, die Muskulatur, die Sehnen werden ausgewogen belastet. Die Wahrscheinlichkeit für Verletzungen oder Störungen sind auf ein Minimum reduziert.

Die ‘Isogai®-Dynamic-Therapy’

Grundlage der Therapie ist die Erkenntnis, dass ein Beckenschiefstand den menschlichen Organismus aus dem Lot bringt. Ist dieser Zustand dauerhaft, reagiert er mit Krankheit und ist anfälliger für Verletzungen. Auf der Grundlage jahrelanger Forschung stellte Dr. Isogai fest, dass ein Beckenschiefstand in den meisten Fällen durch eine Fehlstellung der Hüftgelenke entsteht (Hüftgelenksubluxation) und nicht durch unterschiedliche Längen der Knochen.

Wenn ein Bein lockerer als das andere in der Hüfte „hängt“, führt das zu einem sichtbaren Längenunterschied der Beine. Kernstück der ‘Isogai®-Dynamic-Therapy’ ist deshalb eine Korrektur der Hüftgelenke zur Behebung dieser Beinlängenunterschiede und allen damit verbundenen Beschwerdebildern.

Die ‘Isogai®-Dynamic-Therapy’ beruht auf der Erkenntnis, dass Hüftgelenksubluxationen eine häufige Ursache für Krankheiten sind.

Beinlängenunterschied aus schulmedizinischer Sicht

Bei den meisten Menschen wurde bereits ein kürzeres oder längeres Bein diagnostiziert. Dieser Längenunterschied spielt aber in der Schulmedizin keine wesentliche Rolle, als Korrektur werden manchmal Absatzerhöhungen für das vermeintlich kürzere Bein verordnet. Rückenschmerzen, Knie- und Schulterprobleme, Verspannungen oder organische Beschwerden werden nicht ursächlich in Zusammenhang mit einem Beckenschiefstand gebracht.

Beinlängenunterschied aus Sicht der Isogai®-Therapie

Völlig entgegengesetzt sieht die Isogai®-Methode diese Problematik.

Durch unterschiedliche Beinlängen steht das Becken schief, welches als „Fundament“ für die Wirbelsäule dient. Diese versucht nun durch Seitneigungen ihr schiefes Fundament auszugleichen. Die gesamte Körperstatik gerät durcheinander. Die Traglinien des Körpers verschieben sich und als Folge kommt es zu Überlastung einzelner Gelenke (Knie, Hüfte Schulter usw.) sowie der Wirbelsäule. Deshalb haben viele Menschen, auch junge Menschen, Probleme mit den Gelenke und Bandscheiben.

Ein weiterer Aspekt ist die Beeinträchtigung der Neuralität, dh. der nervalen Vernetzung. Durch die Wirbelsäule verlaufen die Spinalnerven. Diese Nerven treten seitlich der Wirbelkörper paarweise aus. Wenn nun die Wirbelsäule eine Drehung oder Seitneigung macht, um den Hüftschiefstand auszugleichen, können Nerven in ihrer Funktion gestört werden und bestimmte Bereiche des Körpers unter- oder überstimulieren. Das wiederum kann die Organfunktionen beeinträchtigen.

Die Ursache beheben

Durch Bewegungsübungen stellt der Isogai®-Therapeut fest, welches Bein das vermeintlich längere ist. Oft geben schon die Körperhaltung oder Asymmetrien im Gesicht oder Schultern des Patienten wertvolle Hinweise auf die Hüftstellung. Um die körperliche Zentrallinie wieder zu stabilisieren wird durch manuelle Techniken das längere Bein dem kürzeren angeglichen und nicht umgekehrt.

Die Korrektur der Hüftgelenke ist ein Teil der Behandlung. Ein weiterer wesentlicher Punkt ist ein symmetrischer Muskelaufbau. Um die korrigierten Hüftgelenke langfristig in der richtigen Position zu halten, ist es wichtig die Isogai-Übungen regelmäßig durchzuführen. Durch ungleiche Beinlängen ergeben sich ganz automatisch ungleiche Belastungen. Das wiederum führt zu einem ungleichen Muskelaufbau. Um diesen Muskelaufbau auszugleichen, bekommt der Patient Übungen gezeigt, die ganz individuell auf seinen jeweiligen Grad des Hüftschiefstands ausgerichtet sind, um eine symmetrische Muskulatur aufzubauen.

Übersicht Isogai®, therapeutisch angewendet

  1. Diagnose: Position der Hüftgelenke und des Beckens, welches Bein ist das vermeintlich längere. Liegen körperliche oder organische Beschwerden vor.
  2. Korrektur der Hüftgelenke
  3. Korrigierende Übungen Muskulatur
  4. Auf dem Stein liegen nach strengen Zeitplan
  5. Korrigierende Übungen
  6. Zusammenstellung der Übungen für Zuhause.

Die aktive Mitarbeit des Patienten ist somit eine entscheidende Voraussetzung für den Behandlungserfolg.

Aus diesem Grund wurde die Isogai®-Selbstbehandlungsmethode entwickelt, wie sie von zertifizierten Isogai®-Practitioner praktiziert und unterrichtet wird. Diese ist sowohl eine wichtige Ergänzung zur therapeutischen Anwendung der Isogai®-Methode als auch präventiv angewendet ein wertvoller Baustein für einen gesunden und ausgeglichenen Körper.

Übersicht zur Isogai®-Methode für Practitioner:

  1. Diagnose: Diese sollte durch einen zertifizierten Isogai®-Therapeuten diagnostiziert werden. .
  2. Übungen zur Korrektur der Hüftgelenke
  3. Korrigierende Übungen für die Muskulatur
  4. Auf dem Stein liegen nach strengen Zeitplan
  5. Korrigierende Übungen
  6. Zusammenstellung der Übungen für Zuhause.

Allgemeines

Der Name „Isogai®“ und das Isogai®-Logo sind geschützte Marken.
Die Rechte hierfür liegen bei Sandra Sämmer. Um die erforderlichen Qualitätsstandards für die Isogai®-Methode gewährleisten zu können ist der Namen Isogai® europaweit rechtlich von uns geschützt worden. Die Isogai-Akademie in München ist die einzige Ausbildungsstätte in Europa in welcher Sie sich zum zertifizierten Isogai®-Therapeuten und Isogai®-Practitioner ausbilden lassen können. Sie wurde 2017 von Sandra Sämmer in München ins Leben gerufen und seit dem von ihr geleitet.

Aktuelle Termine:

Der Termin für die Ausbildung wurde verschoben.
Das Ausbildungsmodul startet am 20. März.
Der Selbstbehandlungsworkshop findet am 9. Mai statt.

Wir freuen uns auf deine Anmeldung.